Phänomen Honigbiene (gebundenes Buch)

ISBN/EAN: 9783827418456
Sprache: Deutsch
Umfang: X, 278 S., 213 farbige Illustr.
Format (T/L/B): 1.8 x 24.6 x 18 cm
Einband: gebundenes Buch
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Jürgen Tautz ist Professor am Biozentrum der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Leiter der dortigen BEEgroup. Als Wissenschaftler und als Vorsitzender von „Bienenforschung Würzburg e.V.“ verfolgt er mit seinem Team zwei Ziele gleichermaßen intensiv: die Grundlagenforschung zur Biologie der Honigbiene und die Vermittlung des Wissens um die Biene in eine breite Öffentlichkeit.Die seit 2011 laufende Lern-, Lehr- und Forschungsplattform HOBOS (www.hobos.de) ist eine Synthese seiner Forschungen und seiner Aktivitäten als Wissenschaftsvermittler. Mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergebenen Communicator-Preis 2012 wird sein vielfältiges Wirken in die Öffentlichkeit ausgezeichnet.Helga R. Heilmann ist Fotografin, arbeitet in der Grundlagenforschung der BEEgroup des Biozentrums der Universität Würzburg und unterstützt deren Öffentlichkeitsarbeit.Schon 2005 und erneut 2007 ist Jürgen Tautz in einem europaweiten Wettbewerb, den die EMBO jährlich ausschreibt, als einer der besten Wissenschaftskommunikatoren Europas gewürdigt worden. ("Er kann seine Forschung so erklären, dass jeder sie versteht. Das hat der Bienen-Experte Jürgen Tautz vom Biozentrum der Uni Würzburg schon oft bewiesen ... Für seine kommunikativen Fähigkeiten hat er jetzt eine internationale Auszeichnung bekommen.") Er wird regelmässig zu Grossveranstaltungen (in der Regel zwischen 300 und 800 Zuhörer) eingeladen, deren Veranstalter abseits des eigenen Fachgebietes Neues und Spannendes aus dem Forschungsbereich von Herrn Tautz hören wollen (BMBF, TÜV, Medizinerkongresse, Industrie- und Wirtschaftmessen, Veranstaltung für die Führungskräfte des ZDF, Naturschutzverbände, Lehrerverbände, karitative Einrichtungen etc.).Ein Porträt des Autors aus der Main-Post vom 6.10.2006:Der Bienen-Professor - Jürgen TautzEs ist ein kleines Wissenschaftsmärchen. Und es beginnt mit einem Geschenk. Einem Bienenstock. Der Neurobiologe Jürgen Tautz, der mit kleinen Krebsen, seinem Forschungsobjekt, von Konstanz gekommen war, forschte und lehrte schon einige Jahre an der Würzburger Universität. Eines Tages - Tautz erinnert sich gut und erzählt es gerne - stand der Kollege Martin Lindauer vor der Tür. Mit einem Bienenvolk. "Es ist ein großer Fehler für einen Zoologen, sich nicht mit Bienen zu befassen", sagte der weltberühmte Bienenforscher und ließ Tautz mit dem Geschenk allein. Bienen also! Jürgen Tautz stellte den Stock etwas skeptisch in den Garten. Und begann zu beobachten. Er las Fachliteratur, versuchte zu verstehen - und wunderte sich immer mehr. Vieles, was da geschrieben stand, hatte mit dem geschäftigen Treiben in seinem Garten nichts gemein. Und so vieles, was er fasziniert und erstaunt sah, konnte die Literatur nicht erklären. "Hinterlistig" sei das von seinem Kollegen gewesen, schmunzelt Tautz heute, gut zehn Jahre später. Lindauer, Schüler des Nobelpreisträgers Karl von Frisch, hatte am Würzburger Biozentrum eine sehr erfolgreiche Forschergruppe aufgebaut. Doch mit seiner Emeritierung war die Bienenforschung auf Eis gelegt worden. "Ich habe Blut geleckt", sagt Tautz. Und wohl auch süßen Honig. Der Neurobiologe verabschiedete sich kurzerhand von seinem alten Forschungsgebiet und wandte sich ganz den Bienen zu. Genauer: den Honigbienen Woher weiß jedes einzelne der 50 000 Tiere eines Volkes, was es zu tun hat? Wie tauschen sich Pollensammlerinnen und Kindergärtnerinnen, Putzbienen und Nest-Bewacher im Stock-Dunklen aus? Wie gelingt es den fliegenden Architekten, Netzwerke aus perfekten Sechsecken zu bauen? Wie schaffen es die Meister der Statik, dass 40 Gramm ihrer kunstvollen Wachsbauwerke zwei Kilo Honig tragen können? Wieso werden manche Bienen nur vier Wochen alt und andere leben mit genau gleichen Genen über vier Jahre? Mit seiner "Bee-Group" sucht der emsige und stets neugierige Wissenschaftler seit zehn Jahren nach Lösungen der vielen Rätsel. ...Die seit 2011 laufende Lern-, Lehr- und Forschungsplattform HOBOS (www.hobos.de) ist eine Synthese seiner Forschungen und seiner Aktivitäten als Wissenschaftsvermittler. Mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergebenen Communicator-Preis 2012 wird sein vielfältiges Wirken in die Öffentlichkeit ausgezeichnet.Helga R. Heilmann ist Fotografin, arbeitet in der Grundlagenforschung der BEEgroup des Biozentrums der Universität Würzburg und unterstützt deren Öffentlichkeitsarbeit.Schon 2005 und erneut 2007 ist Jürgen Tautz in einem europaweiten Wettbewerb, den die EMBO jährlich ausschreibt, als einer der besten Wissenschaftskommunikatoren Europas gewürdigt worden. ("Er kann seine Forschung so erklären, dass jeder sie versteht. Das hat der Bienen-Experte Jürgen Tautz vom Biozentrum der Uni Würzburg schon oft bewiesen ... Für seine kommunikativen Fähigkeiten hat er jetzt eine internationale Auszeichnung bekommen.") Er wird regelmässig zu Grossveranstaltungen (in der Regel zwischen 300 und 800 Zuhörer) eingeladen, deren Veranstalter abseits des eigenen Fachgebietes Neues und Spannendes aus dem Forschungsbereich von Herrn Tautz hören wollen (BMBF, TÜV, Medizinerkongresse, Industrie- und Wirtschaftmessen, Veranstaltung für die Führungskräfte des ZDF, Naturschutzverbände, Lehrerverbände, karitative Einrichtungen etc.).Ein Porträt des Autors aus der Main-Post vom 6.10.2006:Der Bienen-Professor - Jürgen TautzEs ist ein kleines Wissenschaftsmärchen. Und es beginnt mit einem Geschenk. Einem Bienenstock. Der Neurobiologe Jürgen Tautz, der mit kleinen Krebsen, seinem Forschungsobjekt, von Konstanz gekommen war, forschte und lehrte schon einige Jahre an der Würzburger Universität. Eines Tages - Tautz erinnert sich gut und erzählt es gerne - stand der Kollege Martin Lindauer vor der Tür. Mit einem Bienenvolk. "Es ist ein großer Fehler für einen Zoologen, sich nicht mit Bienen zu befassen", sagte der weltberühmte Bienenforscher und ließ Tautz mit dem Geschenk allein. Bienen also! Jürgen Tautz stellte den Stock etwas skeptisch in den Garten. Und begann zu beobachten. Er las Fachliteratur, versuchte zu verstehen - und wunderte sich immer mehr. Vieles, was da geschrieben stand, hatte mit dem geschäftigen Treiben in seinem Garten nichts gemein. Und so vieles, was er fasziniert und erstaunt sah, konnte die Literatur nicht erklären. "Hinterlistig" sei das von seinem Kollegen gewesen, schmunzelt Tautz heute, gut zehn Jahre später. Lindauer, Schüler des Nobelpreisträgers Karl von Frisch, hatte am Würzburger Biozentrum eine sehr erfolgreiche Forschergruppe aufgebaut. Doch mit seiner Emeritierung war die Bienenforschung auf Eis gelegt worden. "Ich habe Blut geleckt", sagt Tautz. Und wohl auch süßen Honig. Der Neurobiologe verabschiedete sich kurzerhand von seinem alten Forschungsgebiet und wandte sich ganz den Bienen zu. Genauer: den Honigbienen Woher weiß jedes einzelne der 50 000 Tiere eines Volkes, was es zu tun hat? Wie tauschen sich Pollensammlerinnen und Kindergärtnerinnen, Putzbienen und Nest-Bewacher im Stock-Dunklen aus? Wie gelingt es den fliegenden Architekten, Netzwerke aus perfekten Sechsecken zu bauen? Wie schaffen es die Meister der Statik, dass 40 Gramm ihrer kunstvollen Wachsbauwerke zwei Kilo Honig tragen können? Wieso werden manche Bienen nur vier Wochen alt und andere leben mit genau gleichen Genen über vier Jahre? Mit seiner "Bee-Group" sucht der emsige und stets neugierige Wissenschaftler seit zehn Jahren nach Lösungen der vielen Rätsel. ...Die seit 2011 laufende Lern-, Lehr- und Forschungsplattform HOBOS (www.hobos.de) ist eine Synthese seiner Forschungen und seiner Aktivitäten als Wissenschaftsvermittler. Mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergebenen Communicator-Preis 2012 wird sein vielfältiges Wirken in die Öffentlichkeit ausgezeichnet.Helga R. Heilmann ist Fotografin, arbeitet in der Grundlagenforschung der BEEgroup des Biozentrums der Universität Würzburg und unterstützt deren Öffentlichkeitsarbeit.Schon 2005 und erneut 2007 ist Jürgen Tautz in einem europaweiten Wettbewerb, den die EMBO jährlich ausschreibt, als einer der besten Wissenschaftskommunikatoren Europas gewürdigt worden. ("Er kann seine Forschung so erklären, dass jeder sie versteht. Das hat der Bienen-Experte Jürgen Tautz vom Biozentrum der Uni Würzburg schon oft bewiesen ... Für seine kommunikativen Fähigkeiten hat er jetzt eine internationale Auszeichnung bekommen.") Er wird regelmässig zu Grossveranstaltungen (in der Regel zwischen 300 und 800 Zuhörer) eingeladen, deren Veranstalter abseits des eigenen Fachgebietes Neues und Spannendes aus dem Forschungsbereich von Herrn Tautz hören wollen (BMBF, TÜV, Medizinerkongresse, Industrie- und Wirtschaftmessen, Veranstaltung für die Führungskräfte des ZDF, Naturschutzverbände, Lehrerverbände, karitative Einrichtungen etc.).Ein Porträt des Autors aus der Main-Post vom 6.10.2006:Der Bienen-Professor - Jürgen TautzEs ist ein kleines Wissenschaftsmärchen. Und es beginnt mit einem Geschenk. Einem Bienenstock. Der Neurobiologe Jürgen Tautz, der mit kleinen Krebsen, seinem Forschungsobjekt, von Konstanz gekommen war, forschte und lehrte schon einige Jahre an der Würzburger Universität. Eines Tages - Tautz erinnert sich gut und erzählt es gerne - stand der Kollege Martin Lindauer vor der Tür. Mit einem Bienenvolk. "Es ist ein großer Fehler für einen Zoologen, sich nicht mit Bienen zu befassen", sagte der weltberühmte Bienenforscher und ließ Tautz mit dem Geschenk allein. Bienen also! Jürgen Tautz stellte den Stock etwas skeptisch in den Garten. Und begann zu beobachten. Er las Fachliteratur, versuchte zu verstehen - und wunderte sich immer mehr. Vieles, was da geschrieben stand, hatte mit dem geschäftigen Treiben in seinem Garten nichts gemein. Und so vieles, was er fasziniert und erstaunt sah, konnte die Literatur nicht erklären. "Hinterlistig" sei das von seinem Kollegen gewesen, schmunzelt Tautz heute, gut zehn Jahre später. Lindauer, Schüler des Nobelpreisträgers Karl von Frisch, hatte am Würzburger Biozentrum eine sehr erfolgreiche Forschergruppe aufgebaut. Doch mit seiner Emeritierung war die Bienenforschung auf Eis gelegt worden. "Ich habe Blut geleckt", sagt Tautz. Und wohl auch süßen Honig. Der Neurobiologe verabschiedete sich kurzerhand von seinem alten Forschungsgebiet und wandte sich ganz den Bienen zu. Genauer: den Honigbienen Woher weiß jedes einzelne der 50 000 Tiere eines Volkes, was es zu tun hat? Wie tauschen sich Pollensammlerinnen und Kindergärtnerinnen, Putzbienen und Nest-Bewacher im Stock-Dunklen aus? Wie gelingt es den fliegenden Architekten, Netzwerke aus perfekten Sechsecken zu bauen? Wie schaffen es die Meister der Statik, dass 40 Gramm ihrer kunstvollen Wachsbauwerke zwei Kilo Honig tragen können? Wieso werden manche Bienen nur vier Wochen alt und andere leben mit genau gleichen Genen über vier Jahre? Mit seiner "Bee-Group" sucht der emsige und stets neugierige Wissenschaftler seit zehn Jahren nach Lösungen der vielen Rätsel. ...Schon 2005 und erneut 2007 ist Jürgen Tautz in einem europaweiten Wettbewerb, den die EMBO jährlich ausschreibt, als einer der besten Wissenschaftskommunikatoren Europas gewürdigt worden. ("Er kann seine Forschung so erklären, dass jeder sie versteht. Das hat der Bienen-Experte Jürgen Tautz vom Biozentrum der Uni Würzburg schon oft bewiesen ... Für seine kommunikativen Fähigkeiten hat er jetzt eine internationale Auszeichnung bekommen.") Er wird regelmässig zu Grossveranstaltungen (in der Regel zwischen 300 und 800 Zuhörer) eingeladen, deren Veranstalter abseits des eigenen Fachgebietes Neues und Spannendes aus dem Forschungsbereich von Herrn Tautz hören wollen (BMBF, TÜV, Medizinerkongresse, Industrie- und Wirtschaftmessen, Veranstaltung für die Führungskräfte des ZDF, Naturschutzverbände, Lehrerverbände, karitative Einrichtungen etc.).Ein Porträt des Autors aus der Main-Post vom 6.10.2006:Der Bienen-Professor - Jürgen TautzEs ist ein kleines Wissenschaftsmärchen. Und es beginnt mit einem Geschenk. Einem Bienenstock. Der Neurobiologe Jürgen Tautz, der mit kleinen Krebsen, seinem Forschungsobjekt, von Konstanz gekommen war, forschte und lehrte schon einige Jahre an der Würzburger Universität. Eines Tages - Tautz erinnert sich gut und erzählt es gerne - stand der Kollege Martin Lindauer vor der Tür. Mit einem Bienenvolk. "Es ist ein großer Fehler für einen Zoologen, sich nicht mit Bienen zu befassen", sagte der weltberühmte Bienenforscher und ließ Tautz mit dem Geschenk allein. Bienen also! Jürgen Tautz stellte den Stock etwas skeptisch in den Garten. Und begann zu beobachten. Er las Fachliteratur, versuchte zu verstehen - und wunderte sich immer mehr. Vieles, was da geschrieben stand, hatte mit dem geschäftigen Treiben in seinem Garten nichts gemein. Und so vieles, was er fasziniert und erstaunt sah, konnte die Literatur nicht erklären. "Hinterlistig" sei das von seinem Kollegen gewesen, schmunzelt Tautz heute, gut zehn Jahre später. Lindauer, Schüler des Nobelpreisträgers Karl von Frisch, hatte am Würzburger Biozentrum eine sehr erfolgreiche Forschergruppe aufgebaut. Doch mit seiner Emeritierung war die Bienenforschung auf Eis gelegt worden. "Ich habe Blut geleckt", sagt Tautz. Und wohl auch süßen Honig. Der Neurobiologe verabschiedete sich kurzerhand von seinem alten Forschungsgebiet und wandte sich ganz den Bienen zu. Genauer: den Honigbienen Woher weiß jedes einzelne der 50 000 Tiere eines Volkes, was es zu tun hat? Wie tauschen sich Pollensammlerinnen und Kindergärtnerinnen, Putzbienen und Nest-Bewacher im Stock-Dunklen aus? Wie gelingt es den fliegenden Architekten, Netzwerke aus perfekten Sechsecken zu bauen? Wie schaffen es die Meister der Statik, dass 40 Gramm ihrer kunstvollen Wachsbauwerke zwei Kilo Honig tragen können? Wieso werden manche Bienen nur vier Wochen alt und andere leben mit genau gleichen Genen über vier Jahre? Mit seiner "Bee-Group" sucht der emsige und stets neugierige Wissenschaftler seit zehn Jahren nach Lösungen der vielen Rätsel. ...Die seit 2011 laufende Lern-, Lehr- und Forschungsplattform HOBOS (www.hobos.de) ist eine Synthese seiner Forschungen und seiner Aktivitäten als Wissenschaftsvermittler. Mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergebenen Communicator-Preis 2012 wird sein vielfältiges Wirken in die Öffentlichkeit ausgezeichnet.Helga R. Heilmann ist Fotografin, arbeitet in der Grundlagenforschung der BEEgroup des Biozentrums der Universität Würzburg und unterstützt deren Öffentlichkeitsarbeit.Schon 2005 und erneut 2007 ist Jürgen Tautz in einem europaweiten Wettbewerb, den die EMBO jährlich ausschreibt, als einer der besten Wissenschaftskommunikatoren Europas gewürdigt worden. ("Er kann seine Forschung so erklären, dass jeder sie versteht. Das hat der Bienen-Experte Jürgen Tautz vom Biozentrum der Uni Würzburg schon oft bewiesen ... Für seine kommunikativen Fähigkeiten hat er jetzt eine internationale Auszeichnung bekommen.") Er wird regelmässig zu Grossveranstaltungen (in der Regel zwischen 300 und 800 Zuhörer) eingeladen, deren Veranstalter abseits des eigenen Fachgebietes Neues und Spannendes aus dem Forschungsbereich von Herrn Tautz hören wollen (BMBF, TÜV, Medizinerkongresse, Industrie- und Wirtschaftmessen, Veranstaltung für die Führungskräfte des ZDF, Naturschutzverbände, Lehrerverbände, karitative Einrichtungen etc.).Ein Porträt des Autors aus der Main-Post vom 6.10.2006:Der Bienen-Professor - Jürgen TautzEs ist ein kleines Wissenschaftsmärchen. Und es beginnt mit einem Geschenk. Einem Bienenstock. Der Neurobiologe Jürgen Tautz, der mit kleinen Krebsen, seinem Forschungsobjekt, von Konstanz gekommen war, forschte und lehrte schon einige Jahre an der Würzburger Universität. Eines Tages - Tautz erinnert sich gut und erzählt es gerne - stand der Kollege Martin Lindauer vor der Tür. Mit einem Bienenvolk. "Es ist ein großer Fehler für einen Zoologen, sich nicht mit Bienen zu befassen", sagte der weltberühmte Bienenforscher und ließ Tautz mit dem Geschenk allein. Bienen also! Jürgen Tautz stellte den Stock etwas skeptisch in den Garten. Und begann zu beobachten. Er las Fachliteratur, versuchte zu verstehen - und wunderte sich immer mehr. Vieles, was da geschrieben stand, hatte mit dem geschäftigen Treiben in seinem Garten nichts gemein. Und so vieles, was er fasziniert und erstaunt sah, konnte die Literatur nicht erklären. "Hinterlistig" sei das von seinem Kollegen gewesen, schmunzelt Tautz heute, gut zehn Jahre später. Lindauer, Schüler des Nobelpreisträgers Karl von Frisch, hatte am Würzburger Biozentrum eine sehr erfolgreiche Forschergruppe aufgebaut. Doch mit seiner Emeritierung war die Bienenforschung auf Eis gelegt worden. "Ich habe Blut geleckt", sagt Tautz. Und wohl auch süßen Honig. Der Neurobiologe verabschiedete sich kurzerhand von seinem alten Forschungsgebiet und wandte sich ganz den Bienen zu. Genauer: den Honigbienen Woher weiß jedes einzelne der 50 000 Tiere eines Volkes, was es zu tun hat? Wie tauschen sich Pollensammlerinnen und Kindergärtnerinnen, Putzbienen und Nest-Bewacher im Stock-Dunklen aus? Wie gelingt es den fliegenden Architekten, Netzwerke aus perfekten Sechsecken zu bauen? Wie schaffen es die Meister der Statik, dass 40 Gramm ihrer kunstvollen Wachsbauwerke zwei Kilo Honig tragen können? Wieso werden manche Bienen nur vier Wochen alt und andere leben mit genau gleichen Genen über vier Jahre? Mit seiner "Bee-Group" sucht der emsige und stets neugierige Wissenschaftler seit zehn Jahren nach Lösungen der vielen Rätsel. ...Schon 2005 und erneut 2007 ist Jürgen Tautz in einem europaweiten Wettbewerb, den die EMBO jährlich ausschreibt, als einer der besten Wissenschaftskommunikatoren Europas gewürdigt worden. ("Er kann seine Forschung so erklären, dass jeder sie versteht. Das hat der Bienen-Experte Jürgen Tautz vom Biozentrum der Uni Würzburg schon oft bewiesen ... Für seine kommunikativen Fähigkeiten hat er jetzt eine internationale Auszeichnung bekommen.") Er wird regelmässig zu Grossveranstaltungen (in der Regel zwischen 300 und 800 Zuhörer) eingeladen, deren Veranstalter abseits des eigenen Fachgebietes Neues und Spannendes aus dem Forschungsbereich von Herrn Tautz hören wollen (BMBF, TÜV, Medizinerkongresse, Industrie- und Wirtschaftmessen, Veranstaltung für die Führungskräfte des ZDF, Naturschutzverbände, Lehrerverbände, karitative Einrichtungen etc.).Ein Porträt des Autors aus der Main-Post vom 6.10.2006:Der Bienen-Professor - Jürgen TautzEs ist ein kleines Wissenschaftsmärchen. Und es beginnt mit einem Geschenk. Einem Bienenstock. Der Neurobiologe Jürgen Tautz, der mit kleinen Krebsen, seinem Forschungsobjekt, von Konstanz gekommen war, forschte und lehrte schon einige Jahre an der Würzburger Universität. Eines Tages - Tautz erinnert sich gut und erzählt es gerne - stand der Kollege Martin Lindauer vor der Tür. Mit einem Bienenvolk. "Es ist ein großer Fehler für einen Zoologen, sich nicht mit Bienen zu befassen", sagte der weltberühmte Bienenforscher und ließ Tautz mit dem Geschenk allein. Bienen also! Jürgen Tautz stellte den Stock etwas skeptisch in den Garten. Und begann zu beobachten. Er las Fachliteratur, versuchte zu verstehen - und wunderte sich immer mehr. Vieles, was da geschrieben stand, hatte mit dem geschäftigen Treiben in seinem Garten nichts gemein. Und so vieles, was er fasziniert und erstaunt sah, konnte die Literatur nicht erklären. "Hinterlistig" sei das von seinem Kollegen gewesen, schmunzelt Tautz heute, gut zehn Jahre später. Lindauer, Schüler des Nobelpreisträgers Karl von Frisch, hatte am Würzburger Biozentrum eine sehr erfolgreiche Forschergruppe aufgebaut. Doch mit seiner Emeritierung war die Bienenforschung auf Eis gelegt worden. "Ich habe Blut geleckt", sagt Tautz. Und wohl auch süßen Honig. Der Neurobiologe verabschiedete sich kurzerhand von seinem alten Forschungsgebiet und wandte sich ganz den Bienen zu. Genauer: den Honigbienen Woher weiß jedes einzelne der 50 000 Tiere eines Volkes, was es zu tun hat? Wie tauschen sich Pollensammlerinnen und Kindergärtnerinnen, Putzbienen und Nest-Bewacher im Stock-Dunklen aus? Wie gelingt es den fliegenden Architekten, Netzwerke aus perfekten Sechsecken zu bauen? Wie schaffen es die Meister der Statik, dass 40 Gramm ihrer kunstvollen Wachsbauwerke zwei Kilo Honig tragen können? Wieso werden manche Bienen nur vier Wochen alt und andere leben mit genau gleichen Genen über vier Jahre? Mit seiner "Bee-Group" sucht der emsige und stets neugierige Wissenschaftler seit zehn Jahren nach Lösungen der vielen Rätsel. ...
Prolog: Das Bienenvolk - ein Säugetier in vielen Körpern Das kleinste Haustier des Menschen - ein Steckbrief in Bildern Die Honigbiene ist von überragender ökonomischer und ökologischer Bedeutung. Sie leistet mit der Blütenbestäubung Erhebliches für den Fruchtansatz der Nutzpflanzen und die Vielfalt an Wildblumen. 1. Wären Honigbienen vermeidbar gewesen? Die Lebensform der Honigbienen musste in der Evolution unter geeigneten Voraussetzungen entstehen. 2. Die Vermehrung der Unsterblichkeit Die gesamte Biologie der Honigbienen ist darauf ausgelegt der Umwelt, Materie und Energie zu entnehmen und so zu organisieren, dass daraus Tochterkolonien von höchster Qualitä entstehen. Diese zentrale Einsicht ist der Schlüssel zum Verständnis der erstaunlichen Errungenschaften und Leistungen der Honigbienen. 3. Die Honigbiene, ein Erfolgsmodell Honigbienen sind eine extrem artenarme Gruppe, aber ihr gestaltender und erhaltender Einfluss auf Biotope ist überragend. 4. Was Bienen über Blüten wissen Die Sehwelt und die Duftwelt der Bienen, ihre Orientierungsfähigkeit und ein Großteil ihrer Kommunikation drehen sich um ihre Beziehung zu den Blütenpflanzen. 5. Bienensex und Brautjungfern Der Sex der Honigbiene ist ein Bereich ihrer Privatsphäre, über die wir noch immer mehr spekulieren als wissen. 6. Schwesternmilch - Designerfood im Bienenvolk Die Larven der Honigbienen ernähren sich von einem Drüsensekret der erwachsenen Bienen, dessen Funktion der Milch der Säugetiere entspricht. 7. Das größte Organ der Bienenkolonie - Wabenbau und Wabenfunktion Eigenschaften der Waben sind integraler Bestandteil des Superorganismus und tragen damit zur Sozio-Physiologie des Bienenvolkes bei. 8. Erbrütete Klugheit Die Brutnesttemperatur ist eine Regelgröße in der bienengeschaffenen Umwelt, mit der die Bienen Eigenschaften ihrer kommenden Schwestern beeinflussen. 9. Honig ist dicker als Blut, oder wie wichtig sind Verwandte? Die engen Verwandtschaftsverhältnisse in einem Bienenvolk sind Folge aber nicht Ursache ihrer Staatenbildung. 10. Die Kreise schließen sich Der Superorganismus Bienenstaat ist mehr als die Summe aller seiner Bienen. Er besitzt Eigenschaften, die man bei den einzelnen Bienen nicht findet. Umgekehrt bestimmen und beeinflussen Eigenschaften der gesamten Kolonie im Rahmen ihrer Soziophysiologie viele Eigenschaften der Einzelbienen. Epilog: Ausblicke für Biene und Mensch